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Unser Mann in Hollywood
Film-Erfolg in Hollywood und viel Gerede über Affairen mit schönen
Frauen, Kabir Bedi führt ein gutes Leben.
Philanthropische Tradition: Schauspielerei liegt nicht in meiner
Familie , ich bin der einzige. Ich studierte in St. Stephen und
musste meinen Weg selbst gehen. Zunächst ging ich in die
Werbebranche, fünf Jahre später wurde ich der Filmchef in einer
großen Agentur.
Dort lernte ich die Kunst, Filme zu machen. Ich wollte zuerst
Regisseur, nicht Schauspieler werden. Aber dann spielte ich in
Alyque Padamsees "Tughlaq", und der Rest ist, wie man sagt,
Geschichte.
Internationaler Beifall: International Karriere zu machen ist
wirklich sehr schwierig. In Hollywood gehen die Rollen im Fernsehen
und Filmen nur zu einem Prozent an asiatische Schauspieler. Sie
schreiben keine Rollen für uns, und das Casting-Geschäft wird ein
Auswahl-Geschäft.
Man muss am Akzent, am Blick arbeiten usw. und wird so
neutralisiert, dass man nicht ausgewählt wird. Meine größter und am
erster internationaler Durchbruch kam mit der europäischen
Fernsehserie Sandokan und dann spielte ich Gobinda im James Bond
Octopussy mit Roger Moore.
Zwiespalt mit Bollywood: Ich meine manchmal, dass Bollywood mich
nicht wertgeschätzt hat und mein Talent nicht besonders genutzt
hat. Ich habe keine Rollen gefunden, die mich herausfordern.
Heute bin ich Bollywood dankbar, da ich nicht vereinnahmt wurde,
bekam ich die Chance die Welt zu erkunden und einer internationalen
Karriere nachzugehen.
Mann von Welt: Ich bin immer als ein Frauenheld bezeichnet worden,
und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Es hat eine gewisse
Zahl von Frauen in meinem Leben gegeben, aber ich bin kein
Frauenheld. Ich habe Frauen nie als Lustobjekte angesehen.
Ich verbrachte 14 Jahre mit Niki, sieben Jahre mit Adams Mutter und
sechs Jahre mit Protima neben einigen anderen bedeutsamen
Beziehungen.
Wildes Kind: Ich hatte sechs Jahre eine Beziehung zu Protima, aber
sie hielt ein Leben lang. Wir waren Kinder der ' 60er, die Zeit der
Blumenkinder.
Wir waren die Hellraiser unserer Zeit, einer Zeit von großem
sozialem Zündstoff, und wir wollten die Welt gemeinsam ändern. Wir
experimentierten mit allem Möglichen, und unser Zusammenleben, war
Thema endloser Spekulationen.
Umgang mit Verlust: Die zwei größten Traumata meines Leben waren der
Verlust an Protima und der meines Sohnes Siddharth. Man ist nie auf
den Tod eines Sohns vorbereit. Es war zu früh.
Er war ein brillanter Junge, als er plötzlich an Schizophrenie
erkrankte und von die Hoffnungslosigkeit seines Lebens ihn dazu
brachte, sich das Leben zu nehmen. Meine Ungläubigkeit darüber
folgte Schock und Kummer gefolgt, verbunden mit Schuldgefühlen, dass
ich ihm nicht helfen konnte.
Parveen und ich: Parveen Babi kam in mein Leben, nachdem meine
Beziehung zu Protima beendet war. Sie war nicht nur schön, sondern
auch glänzend.
Als ich nach Europa zog, folgte sie mir dorthin, aber, als sie
merkte, daß in Europa ich der größere Star war, wurde sie unsicher
und beschloss zurückzukehren. Ihre Probleme begannen sich schon
dort zu zeigen.
Das Licht meines Lebens: Meine Tochter Pooja ist der Sonnenschein
meines Leben. Ich sehe so viel von ihrer Mutter in ihr. Sie ist
voller Lebendigkeit, Liebe zum Leben und grenzenloser Energie. Sie
hat große soziale Fertigkeiten und ist ein sehr mitfühlender Mensch
und eine liebevolle Tochter. Sie macht mich täglich stolz.
Quelle: Times of India
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