5. Januar 2008
Kabir Bedi, der Schauspieler mit der Baritonstimme und den grünen Augen hatte die indischen Frauen in Aufregung versetzt. Kabir Bedi ist bekannter für sein Privatleben als für seine Arbeit., Nachdem er eine Reihe von Serien im Ausland gemacht hat, ist er zurück in Indien und wird jetzt im Alter von 60 Jahren eine Show auf Zoom mit dem Titel Director's Cut moderieren.
Bedi spricht mit tellychakkar und versetzte uns in Entzücken.
Sie haben eine lange Reise von Sandokan über Octopussy bis Reich gemacht. Wie war das?
Oh! Es ist eine wunderbare Reise gewesen, auf der ich wunderbare Leute kennen gelernt und getroffen habe. Ich hatte die wunderbare Chance die Welt zu erkunden. Ich werde von Menschen verschiedener Länder bewundert. Ich hatte auch schwere Zeiten, aber letztendlich war es eine interessante und lehrreiche Reise.
Was begeisterte Sie an, Director's Cut?
Als Schauspieler war ich stets an Regisseuren und ihrer Arbeit interessiert. Mit dieser Show werden die Zuschauer nicht nur über Regisseure sondern auch viel über mich erfahren. In der Show geht es darum, sowohl die Regisseure als auch mich kennen zu lernen. Es sind Einzelgespräche mit den Regisseuren eher als Kollegen. Ich bin mit ihnen aufgewachsen. Ich denke, das ist ein Pluspunkt, weil ich viel über sie weiß, und, so wird vieles aufgedeckt, was nicht Viele über diese Regisseure wissen.
Heutzutage, wo die Zuschauer junge Moderatoren sehen wollen, wie kommen Sie dazu mitzumischen?
Weil ich niemals Grenzen oder Kategorien akzeptiert habe. Ich habe mich jedem widersetzt, der glaubte, dass ein Held keine bösen Rollen spielen kann, und ein Verbrecher nicht die Rolle eines Helden. Ich habe alles von Kino, Theater und Radio gemacht. Ich bin als Schauspieler in Indien und auch international bekannt. Das Alter ist das geringste Hindernis für mich. Sehen Sie, ich meine, dass für solche Shows das Alter immer zum Vorteil ist, besonders weil man viel erfahrender und bewanderter ist. Ich glaube nicht, dass junge Leute Probleme mit mir haben, und umgekehrt habe ich keine Probleme mit ihnen. So wird es in meiner Show auch sein. Zudem habe ich die Gäste sehr sorgfältig ausgewählt. Meine Gästeliste variiert von Altregisseuren wie Raj Kumar Santoshi und David Dhavan bis hin zur jüngeren Brigade von Sudhir Mishra, Farhan Akhtar und Aamir Khan. Wir haben eine breite Auswahl an Regisseuren, die wichtige Filme gemacht haben. Die Leute werden alles über sie erfahren, was für Personen sie sind, was sie inspiriert, was ihre Fehler sind, wie sie mit Erfolg und Misserfolg umgehen. Es ist ein Entdeckungssteifzug für die Zuschauer und auch für mich.
Moderieren heutzutage bedeutet sich anzupassen. Gibt es irgendwelche Veränderungen an Ihnen für die Show?
Nein, ich mache nichts Besonderes. Ich werde so sein, wie ich bin. Wenn Sie mich in Öffentlichkeit sehen, ist es genauso als wenn Sie mich in der Show sehen. Es ist eine Kombination indischer und westlicher Bekleidung.
Da Sie Teil aus der Branche sind, bedeutet das, dass Sie Ihre Freunde aus Bollywood interviewen? Oder entscheidet der Sender?
Nein, es ist eine Mischung von beiden. Der Sender und ich entscheiden die Gästeliste. Ich streiche einige Namen und füge sie hinzu. Es gibt die erste Staffel, in der wir 13 Regisseure eingeladen haben, und die nächste Staffel mit den nächsten 13 Regisseuren wird nach dem Feedback der Zuschauer per Post oder SMS entschieden. Wir brauchen diese Rückmeldung von den Zuschauern und auch die Vorschläge, das wird der Show sicherlich helfen.
Was zieht Sie als reisender Schauspieler nach Indien hin?
Mein Herz ist immer in Indien. Ich gehe dorthin wo meine Arbeit mich hinführt. Jetzt ist mein Wohnsitz in Indien, ich fokussiere mich auf Indien. Ich arbeite viel mehr in Indien, aber ich reise auch ins Ausland.
Gibt es Erlebnisse von den Dreharbeiten, die Sie gern mit uns teilen möchten?
Oh! Es war eine phantastische Erfahrung. Wissen Sie, alle Regisseure sind so verschieden. Es gibt einige, die sehr gesprächig sind, die ich mittendrin stoppen musste, so wie Sanjay Gupta. Dann gab es einige Regisseure, die sehr ruhig waren, und man musste sie wirklich dazu bringen, sich zu öffnen. Es war schön, zu sehen, wie sie sich verteidigen. Es gab viele Überraschungen wie Raj Kumar Santoshi, der offen über seine Beziehung zu Meenakshi Sheshadri sprach. Wir sind nicht da, um sie bloßzustellen, wir bringen sie dazu, sich selbst zu öffnen. Sie reden über dort Ängste, Hoffnungen und Kinderträume. Es ist, wie mit Freunden zu Hause zu sitzen und zu plaudern. Es gibt einige wirklich gute Gespräche von sehr hohem Intellekt. Die Leute interessieren sich für interessante Leute. Es ist eine ruhige Show und man wird mich erleben, wie ich alle zwei Sekunden Fragen stelle.
Moderieren Sie auf Englisch? Hatten Sie Schwierigkeiten mit der Sprache?
Es wird Hinglish (eine Mischung aus Hindi und Englisch). Ich spreche beide Sprachen.
Denken Sie, dass indisches Fernsehen altmodisch ist?
Fernsehen ist der wichtigste Medium, es ist das am besten Mittel, um die Massen zu erreichen, es steht in jedem Haus, ist eine große Möglichkeit Meinungen zu beeinflussen. Fernsehen in Indien bedeutet nicht nur Unterhaltung sondern auch Nachrichten- und Informationen. Genau genommen bedeutet das Fernsehen der Gegenwart nicht nur Indien zu unterhalten, sondern auch Indien zu informieren.
Planen Sie keine Fernsehserien? Was kommt als nächstes?
Ich entwickle einige Projekte, in denen ich sowohl Produzent als auch Regisseur sein will. Ich will Filme in Indien für Indien machen und auch für den internationalen Markt. Was meine Karriere als Schauspieler betrifft, läuft sie weiter. Ich bin überall gewesen, von Bollywood bis zum europäischen Kino, aber ich werde auf meine Schauspielerei einschränken und mich in Richtung Regie fokussieren, ich will jetzt meine Kenntnisse statt meines Körpers einsetzen.
Wie ist Ihre Beziehung zu Ihrer Tochter Pooja Bedi?
Oh ich habe ein phantastisches Verhältnis zu meiner Tochter Pooja, ich bin stolz auf ihre Erfolge, und finde es wirklich bewundernswert. Was für mich interessiant ist, dass Pooja, jetzt angefangen hat zu tanzen, wie Mutter. Pooja kann alles tun, ich bin stolz auf sie als Tochter, als Mutter und auf ihre Arbeit.
Quelle: Tellychakkar.com