14. Juli 2005
Kabir Bedi, Schauspieler, über seinen Asian Jewel Award
Was bedeuten Ihnen Awards?
Awards sind eine Anerkennung, ein wichtiges Maß an Würdigung. Es ist nicht der einzige Maßstab, aber sicherlich eine befriedigende Bestätigung. Die Serei Sandokan, mit der meine Karriere startete, gewann nie einen Preis. Ich gewann für den Film, aber der Film gewann nie einen. Ich glaube es ist nichts was man erstreben muss.
Sie erhielten einen Preis für ihr Lebenswerk in Kino und Theater. Ein derartiger Preis kommt doch gewöhnlich am Ende der Karriere...
Dass ich diesen Award bekommen habe heißt nicht, dass ich so schnell in Rente gehe. Fakt ist, ich würde gerne glauben, dass das Beste noch kommt und in gewisser Weise passiert das Beste gerade, wie meine Zusammenarbeit mit Far Pavilions im West End. Dann ist da noch das Taj Mahal, eine Rolle die ich als eine meiner besten in Bollywood bezeichnen möchte.
Haben Sie das indische Kino aufgegeben?
Ich habe gar nichts aufgegeben! Ich lasse die Türen für alles offen. Vorerst bin ich bei den Pavilions engagiert, zumindest bis November. Ich habe alle meine Verpflichtungen in Indien erledigt, wie Bewafaa und die Dokumentation, die ich für Zafar Hai gemacht habe, ‚Keepers Of The Flame’, die auf den Leben von Jamshedji and JRD Tata basiert.
Gibt es irgendwelche internationalen Projekte neben The Far Pavilions?
Es gibt einen britischenm Film, den ich mache, der heißt Take 3 Girls. ES ist ein Film ähnlich wie ‚Kick It Like Beckham’. Und dann ist da noch der italienische Film, den ich letztes Jahr gemacht habe, der wird bald auch in englischer Sprache erscheinen.
Mit wem treffen Sie sich zurzeit?
Ich genieße diese großartige Einsamkeit. Ich bin dabei, mich auf meinen Mittelpunkt zu konzentrieren und mein Singledasein wiederzuentdecken
Quelle: The Times of India