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In die richtige Richtung
Kabir Bedi


5. Januar 2008

Kabir Bedi kam nach Mumbai, um Filme zu machen. Er erzählt MINI ANTHIKAD-CHHIBBER, dass eine Show, mit den größten Regisseuren zu moderieren, ihn seiner Neigung näher bringt.

Kabir Bedi Das Fazit nach Kabir Bedi: 'Das Leben eines Schauspielers ist sehr schwer, unabhängig davon auf welchem Kontinent er ist'

Kabir Bedi ist mit Indien verbunden. Es war sein Durchbruch in Girish Karnads "Tughlaq", der seinen Traum vom Filmemachen zunächst auf Eis legte. "Ich kam nach Mumbai, um Produzent zu werden, und begann mit Werbespots", sagt Kabir in seinen Bariton, der durch das Telefon dröhnt. "Ich war Filmchef bei Lintas und O & M und hatte auch meine eigene Agentur, Dimension 70. Dann kam 'Tughlaq', und es folgten Filmangebote. Und ich dachte, dass ich es ausprobieren sollte."

In einer Karriere, die drei Jahrzehnte und drei Kontinente umspannte, wurde Kabir ein Name, der auf dem ganzen Erdball anzutreffen ist. Ob als Robin Hood-ähnlicher Pirat in der italienischen Serie "Sandokan", als Prinz Omar in "Reich und Schön", als das Gobinda im James Bondfilm "Octopussy" oder als General Amarjeet Bakshi in "Main Hoon Na", Kabir brachte Stil und Elan in seine Rollen.

Kabir ist sehr gelangweilt über seine Jet-setting Arbeit. "Das Leben eines Schauspielers ist sehr schwer, unabhängig auf welchem Kontinent er ist. Es ist doppelt so schwer, wenn man nur für wenige Rollen einsetzbar ist. Ich nahm an, was immer sich mir bot, ob es Hollywood, Bollywood oder europäisches Kino war. Nichts passiert durch Zufall oder Planung. Nach 30 Jahren im Geschäft, sollte ich wohl einen Oscar für Überleben bekommen!"

Über seine Erfahrung mit James Bond sagt Kabir: "Teil eines weltweiten Phänomens zu sein, ist etwas besonderes. Es gibt eine ganze Branche um diesen Film herum, und man kann nur über ihre akribische Genauigkeit staunen! Wenn sie entscheiden, dass der Höhepunkt des Films in Japan gedreht werden soll, würden sie rückwärts arbeiten und eine Geschichte schreiben, um den Höhepunkt nach Japan zu verlegen!

Es ist, nicht so, dass Kabir seine Ambitionen als Regisseur jemals aufgegeben hat. "In allen Filmen und Fernsehshows an denen ich teilnahm, beobachtete ich die Regisseure immer genau. Daher genieße ich, 'Director's Cut' zu moderieren. Die Show gibt mir die Chance, sowohl mit den größten Namen des konventionellen Kinos wie Shekhar Kapur und Rajkumar Santoshi als auch mit jüngeren Regisseuren Direktoren wie Anurag Kashyap und Farhan Akhtar zu interagieren."

Kabir sagt, dass die Show "die Welt des Regisseurs erkundigt und nicht ein strenges Format hat; es ist mehr wie ein offenes Gespräch. Auch die Filmemacher freuten sich, die Möglichkeit zu erhalten, frei zu sprechen."

Wenn man Kabir fragt, mit wem es am einfachsten war, zu reden, lacht er und sagen: "Sie sollten mich nicht darum bitten, Favoriten zu benennen! Aber mit Shekhar, den ich am längsten kenne - wir studierten gemeinsam und teilten die Unterkunft als wir anfingen - plauderte ich weiter, selbst als das Interview vorüber war."

Als er mit unterschiedlichen Generationen von Filmemachern sprach, nahm Kabir auch die Veränderung im Filmemachen wahr. "Ich denke, dass die älteren Regisseure die epische Leinwand bevorzugen, während die jüngeren Filmemacher mehr Sinn für Stil und Inhalt haben."

Die Vorstellung half auch, Kabir auf den Stand mit den neusten Ereignissen in Bollywood zu bringen. "Die Lektion, die ich über das heutige konventionelle Kino lernte, ist, dass es nicht einfach reicht, eine gute Geschichte zu erzählen; man muss sie gut erzählen. Die heutigen Zuschauer wünschen nach visuelle Anregung und die ungeheure Entwicklung der Spezialeffekte versetzt denn Filmemacher in die Lage, diese zu liefern."

Und, wann werden alle diese gelernten Lektionen in ein Regiedebüt umgesetzt? "Bald", meint Kabir hintergründig. "Es ist zu früh, darüber zu sprechen. Der Film, den ich mache, würde Indien zum Mittelpunkt haben, sich aber am ausländischen Markt ausrichten."

Kabir hat am 16. Januar Geburtstag "Er kommt jedes Jahr", sagt er lustig. "Ich werde in Rom sein, einer Stadt, die ich für ihre Geschichte liebe, so wie ich London wegen der Lebensfreude mag, während mir Delhi aus emotionalen Gründen am nächsten ist."

Director's Cut wird am 20. Januar um 20.00 Uhr auf Zoom TV Premiere haben.

Quelle: The Hindunet