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Onlinepresse

Kabira Bole

31. Mai 2001
Shaheen Parker


Kabir Bedi Kabir Bedi geht normalerweise nicht ans Telefon. Sein Anrufbeantworter teilt Dir in shuddh Hindi mit, dass Du eine Nachricht hinterlassen sollst. Drei Tage später ruft er schließlich zurück. „Da sind all diese Drehtermine“, ertönt seine Stimme. Als wir ihn in seinem Haus in Juhu treffen, lächelt er. Ist er derzeit wirklich so beschäftigt? „Hartnäckigkeit zahlt sich aus“, sagt er über all die hinterlassenen Nachrichten. Sein Wohnzimmer ist voller Kerzen in allen Formen, Größen und Farben. Es gibt Familienschnappschüsse und eine Ecke hält als Arbeitszimmer her.

Bedi verbringt im Moment mehr Zeit in Mumbai als an seinem Wohnort in London. Er wurde an City Treffpunkten und in Studios gesehen. „Beinahe zwei Drittel meiner Zeit verbringe ich jetzt hier.“ Da gibt es seine Tochter Pooja und ihre Kinder und auch noch „Sohn Adam, der versucht, seine indische Hälfte zu entdecken, wenn er nicht seinem Extremsport nachgeht. Von Bergsteigen bis Bungee Jumping, er ist überall dabei.“

Was Bedi im Moment so beschäftigt, stellt sich als sein „drittes Comeback in Bollywood“ heraus. Es gibt Mahesh Manjrekars Tera Mera Saath mit Sunil Shetty und Mahima, Naresh Malhortras Faisla mit Bobby Deol und Maine Dil Tujko Diyo mit Sohai Khan und Samira Reddy. Und die Rollen, die er spielt „sind Schlüsselrollen, ein Opfer, ein Vater der Braut und ähnliches.“

Dann gibt es die TV Serie Samandar, in der er in einer Reihe von Rückblicken erscheint. Er wartet auch auf den Bescheid der Kammer für die Spielshow Knock out, die er moderiert hat. Die Fernsehshow sollte in Doordarshan im Fernsehen übertragen werden, aber, erklärt er, „in letzter Minute bekam Doordarshan kalte Füße und entschied, die Show abzusagen. In der Spielshow ging es um mentale und darstellende Fertigkeiten der Kandidaten. Die Produktionsfirma, Cinevista, musste einen hohen Verlust hinnehmen. Trotzdem hoffen sie auf eine positive Entscheidung der Kammer.“

Kabir Bedi Obwohl Bedi in Bollywood nicht zu sehen war, aus dem Gedächtnis war er nie verschwunden. „Ich habe stets Leute getroffen, wenn ich hier war. Und das hilft.“

Unter dem Bündel an Hindifilmen, die er gemacht hat, ist er aus Rakesh Roshans Koon Bari Maang bestens in Erinnerung geblieben. „Die Menschen bringen mich immer mit Sandokan, einer deutsch-französisch-italienischen Miniserie in Verbindung und erinnern sich an meine Rolle als Prinz in Reich und Schön.“

Neben seinen Drehterminen informiert sich Bedi auch über den hiesigen Partykreis. „In den letzten zehn Jahren sind so viele neue Treffpunkte entstanden, und es ist erstaunlich, die Begeisterung der jungen Leute zu sehen, die dort eintreffen. Ihre Begeisterung ist so ansteckend.

Bedi freut sich außerdem, den IIFA Award in Sun City gegen Ende des Monats zu moderieren. Halb Bollywood wird dort sein. Südafrika wird begeistern.“

Und ja, er legt auch das Fundament, um einen Film zu produzieren, vielleicht nächstes Jahr. „Im Moment habe ich viel zu tun. Das wird für später aufgehoben.“

Quelle: MidDAy