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Der schwarze Korsar

Der schwarze Korsar Der schwarze Korsar
(Il Corsaro Nero)
Piratenfilm
Italien 1976
Regie:Sergio Sollima
Drehbuch:Alberto Sylvestri und Sergio Sollima
Buch:Emilio Salgari
Musik:Guido & Maurizio di Angelis (Oliver Onions)
Produzent:Luigi Rovere
Kamera:Ablerto Spagnoli
Darsteller: Kabir Bedi, Carole André, Mel Ferrer, Angelo Infanti, Sonja Jeannine, Sal Borgese, Franco Fantasia, Edoardo Faieta

Story
Der schwarze Korsar, wie Emilio, ein Sohn aus einer adeligen Familie genannt wird, kämpft gegen seinen Erzfeind van Gould und gegen die Unterdrückung der Eingeborenen in den spanischen Provinzen von Amerika. Als seine Brüder, der rote und der grüne Korsar von seinem Feind van Gould getötet werden, macht er sich auf den Weg nach Maracaibo, um sie zu rächen. Bei einem Beutezug fällt ihm die Tochter van Goulds in die Hände. Nun muss er sich zwischen Rache und Liebe entscheiden.

Nach dem großen Erfolg von Sandokan - der Tiger von Malaysia stand für Sergio Sollima fest, dass wieder ein Film nach einer Romanvorlage von Emilio Salgari mit Kabir Bedi als Hauptdarsteller gedreht werden sollte. Er entschied sich für den schwarzen Korsaren, allerdings sollte es diesmal, anders als der Tiger von Malaysia, eine Spielfilmfassung werden. Die Besetzung war großartig, wieder sollte Carole André die weibliche Hauptrolle spielen, als Gegenspieler konnte der international bekannte Mel Ferrer gewonnen werden.
Der schwarze KorsarDie Aufnahmen sollten auf offener See gemacht werden, so wurden für diesen Film extra drei Galeonen nachgebaut. Drehort war Cartagena, die kolumbische Hafenstadt.
Leider gab es aber bei den Dreharbeiten unerwartete Probleme.
Durch finanzielle Schwierigkeiten der Produktionsfirma CINERITZ mussten Einsparungen bei den Dreharbeiten vorgenommen werden, wovon in erster Linie das Personal betroffen war.
Bei den Dreharbeiten verfehlte ein Schlepper die Lücke in der Hafenmauer von Cartagena, so dass das die nachgebaute Galeone unterging, voll besetzt mit Crewmitgliedern, die im Bauch des Schiffes arbeiteten. Glücklicherweise konnten alle gerettet werden, das Schiff aber musste nachgebaut werden.

Für Kabir Bedi war der Schwarze Korsar nach Sandokan eine Paraderolle. Während er in Sandokan einen Eingeborenen gespielt hatte, sollte er nun einen europäischen Adligen darstellen. Dazu musste er vor allem an Gewicht reduzieren, was ihm so erfolgreich gelang, dass er von den weiblichen Kolleginen beneidet wurde. Auch der Kampf mit dem Degen musste er lernen, dabei half ihm sein Kollege Franco Fantasia (van Still), der ihn schon im Film Sandokan das "Säbelrasseln" beigebracht hatte.
Die zweite weibliche Hauptrolle, die der Eingeborenen Yara, wird von der aus dem Schulmädchenreport bekannten Sonja Jeannine gespielt, die Sergio Sollima als ausgesprochen talentiert bezeichnet hatte.
Die sehr schöne Filmmusik stammt wieder von dem italienischen Erfolgsduo Guido & Maurizio di Angelis. Es gibt 2 vorherrschende Melodien, das sehr rhythmische Theme des Schwarzen Korsaren und das weiche Theme Yaras. Wie schon beim Sandokan-Soundtrack stammt ein Teil des Liedertextes von Sergio Sollima.

Die DVD ist umfangreicher als die Fernsehfassung, sie enthält Teile, die nicht nachsynchronisiert werden konnten und daher im Original-Ton zu hören sind. Einziger Wermutstropfen dieses Filmes ist die so gar nicht zu Kabir passende deutsche Synchronstimme.


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