'Es gibt keinen besseren
Austragungsort als Goa für den IFFI '
Christina Viegas im Gespräch mit Indiens international beliebten Schauspieler Kabir Bedi
4. Dezember 2007
Kabir Bedi, der sich mir mit der königlichen Anziehungskraft des majestätischen Löwen zuwendet, lächelt breit, als er nach seiner Beziehung zu Goa gefragt. Hoheitsvoll erklärt er: "In den letzten 30 Jahren bin ich in Goa gewesen. Selbst als ich im Ausland war, legte ich stets Wert darauf an diesen schönen Ort zu kommen. Ich war sogar dabei, als Goa die internationalen Filmfestspiele von Indien das erste Mal ausrichtete."
Was also zieht ihn zu diesem 'Maravilloso Paradiso'? Bedi antwortet, "Alles hier ist schön - die Menschen, die Atmosphäre. Ich liebe es, 'Feni' zu trinken, und für ein 'Sorpotel' würde ich töten. Ich denke, es besteht eine solche Vielfalt an Delikatessen um die Geschmacksnerven zu befriedigen in Goa: 'Vindaloos', 'Xacutis', 'Cafraels' - einfach alles."
Dann hebt er seine Stimme: "Ich bitte die Gesetzgeber, Gesetze zu erlassen, die sicher stellen, dass Bauunternehmer, die Land kaufen, Häuser in ursprünglichen, traditionellen Goan Stil bauen müssen. Das muss strikt eingehalten werden, sonst wird die Landschaft dieses schönen Ortes zerstört."
Was meint der Star dazu, dass Goa, zum ständigen Austragungsort für den IFFI ernannt wird? Der Löwe brüllt, "Ich meine, dass es keinen besseren Veranstaltungsort für dieses Festival gibt. Das Fest ist definitiv größer geworden. In diesem Jahr wurden 176 Filme aus 46 Ländern gezeigt, davon 117 Filme aus dem Ausland, und 49 indische. Die Organisatoren verdienen es, gelobt zu werden, alles war sehr gut organisiert, und es könnte zu einem der wichtigsten Festivals der Welt zu werden. Aber das bedarf langfristiger Planung und Unterstützung durch große korporative Finanzierung."
Während die meisten gemerkt haben, dass der IFFI dieses Jahr mehr kino-orientiert und frei von Karneval Aktivitäten war, meint der Schauspieler, dass diese Aktivitäten nicht ganz verschwinden sollten. Er erklärt, "Das Fest dreht sich um Filme, es ist aber auch eine Demonstration indischer Kultur, ob es die Flöße aus Goa oder die 'Bhangra' aus Punjab sind."
Bedi ist sichtlich begeistert über die Abschlusszeremonie des Festes, die er moderiet: "Es wird sicherlich keine Gesangs- und Tanzveranstaltung sein, sondern auf die Preise fokussiert. Und, es ist angemessen, den spanischen Film 'Fados' als Abschluss zu zeigen. Mit Lissabon als symbolischen Hintergrund beinhaltet er Musik und Kultur der Portugiesen, womit er an Goa anknüpft und somit mit Goa harmoniert."
Quelle: Navhind Times
Foto: IFFGoa.org