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So spricht Kabir Bedi...



Kabir Bedi birgt einen Film und ein Buch in sich, entdeckt Priyanka Haldipur.

Kabir Bedi Er war drei lange Jahre außer Landes, beschäftigt mit einer italienischen Fernsehserie ‚Un Medico in Famiglia’. Er ist zurück auf häuslichem Terrain, um Director's Cut zu moderieren, in das er viel seiner Extravaganz, seines Charismas und Intellekts packen wird. Kabir Bedi: „Die Sendung wird 13 berühmte indische Filmemacher zeigen. Sie erzählt bemerkenswerte Geschichten darüber, wie diese Männer wurden, was sie sind. Die meisten von ihnen kommen nicht aus dem Filmgeschäft und sind doch berühmt geworden. Wir werden alles über ihre Reise zum Erfolg und die Hindernisse, die sie dabei überwunden haben, lernen. "

Bedi hat an vielen internationalen Produktionen teilgenommen, eine unvergessliche davon ist der Bondfilm Octopussy. „Die Dreharbeiten verlaufen dort völlig anders als hier. In Bollywood ist man 'überorganisiert'. Es dauert weniger als zwei Jahre, bis ein Film herauskommt, während man im Ausland zwei Jahre allein für die Vorproduktion braucht. Es ist eine Tatsache, dass Bollywood mit den meisten Filmen innerhalb eines Jahres herauskommt. Also müssen wir irgendetwas richtig machen", lacht er.

Wer passt seiner Meinung nach am besten in die Rolle des James Bond? „Für mich wird der einzige und wahre James Bond immer Sean Connery sein. Daniel Craig ist der beste unter den neuen Kandidaten", sagt er.

Kabir würde ein Angebot in einem kommenden Bondfilm mitzuwirken, annehmen, wenn sich die Gelegenheit ergäbe, aber, ehrlich gesagt, glaubt er: „So eine Chance wie diese kommt selten wieder! Sobald man in einem Bondfilm mitwirkt, wird man Teil der Bondmythologie. Es ist schwierig, sich selbst in einer Rolle zu schlagen, nachdem man schon einen Eindruck hinterlassen hat", sagt er.

Gibt es Rollen, von denen er wünscht, dass er sie gespielt hätte? „Immer wenn ich einen Schauspieler in meinem Alter sehe, der eine gute Leistung zeigt, wünschte ich, dass ich die Rolle an seiner Stelle bekommen hätte", lächelt Kabir, der beim Palast der Winde zurückstecken musste (die Rolle ging an Omar Sharif ), weil er zu der Zeit für den Bondfilm unter Vertrag stand. „Ich habe mich revanchiert, als ich in einem Theaterstück, das auf dem Buch basiert mitgewirkt habe" zwinkert Kabir, der gern Filmproduzent und Regisseur werden möchte und Filme produzieren möchte, die Indien sich um Indien drehen.

Kabir ist seit 30 Jahren ein aktives stimmberechtigtes Mitglied der Oscar Akademie. Auf die Frage, wie gerecht der Abstimmungsprozess ist, antwortet er sofort: "Die Integrität der Oscar Akademie ist tadellos. Hollywood ist ein kleines Nest. Jeder Versuch, die Abstimmung auf eine illegale Weise zu beeinflussen, würde an die Öffentlichkeit dringen. Die Position ist für die Mitglieder zu wichtig, um sie durch unmoralisches Verhalten auf's Spiel zu setzen."

Über die indischen Beiträge zum Oscar sagt er: "Die indischen Filme, die geschickt wurden, sind gut, die Frage ist aber, ob es wahrscheinlich ist, dass sie einen Oscar gewinnen. Die meisten von ihnen sind für dieses Ereignis nicht geeignet. Und die Geeigneten werden nicht als Beitrag gewählt. Ich bezweifle, dass die Leute, die diese Entscheidungen treffen, qualifiziert sind um die besten Juroren in dieser Sache zu sein. Wahrscheinlich wählen sie nach ihrem besten Ermessen, aber es müssen bessere Filme eingeschickt werden." Es mehr über Kabir, als Arbeit. "Ich reise ... Ich lasse wieder meine Leidenschaft für Fotographie aufleben... das Schreiben macht mir ebenfalls Freude. Ich arbeite derzeit an einem Buch ... Geschichten aus meinem Leben", erklärt er.

Zum würdevollen Altern meint er: "Ich denke nicht, dass man würdevoll altern sollte. Man sollte das Altern auf alle Arten bekämpfen. Altern ist keine schöne Sache. Es macht einen langsamer. Es muss mit Diät und Training bekämpft werden."

Über seine Beziehungen: "Diejenigen, die beendet wurden, haben von meiner Seite her mit Verantwortung in Freundschaft geendet, soweit es möglich gewesen ist. Ich habe meinen Frieden damit gemacht, wie meine Beziehungen von den Medien aufgeblasen wurden. Ich vermute, das hängt von der Sichtweise ab. Es gibt ständig einen Zwist zwischen der Privatsphäre eines Prominenten und dem Recht auf Pressefreiheit. Es sind nicht etwa zwei konkurrierende Rechte, sondern zwei konkurrierende Bedürfnisse. Die Medien werden nie alles, was sie über Prominente wissen wollen, erfahren und ein Prominenter wird nie in der Lage sein alles, was der möchte, vor den Medien zu verstecken", sagt Bedi abschließend.

Quelle: Deccan Herald