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Onlinepresse

Kabir Bedi: "Ich spiele einen uncoolen Dad in Kites"

25. Mai 2009

Während die Wellen um Hrithik und Barbara Mori hoch schlagen, macht Kabir Bedi ein stilles Comeback als Kangna Ranauts Dad in Kites

Aber er war nicht in Cannes, um den Film dem internationalen Markt vorzustellen. „Von den Schauspielern sind lediglich Hrithik und Barbara dort gewesen. Es ist mehr ein Besuch für den Verkauf. Ich wäre gern gegangen, aber es ist etwas, was ich lieber für mich selbst tun würde, und es ist Hrithiks Film", erklärt Kabir, der im November nach Indien zurück gekehrt ist.
Zuvor war er wegen der Dreharbeiten für eine TV Serie für eineinhalb Jahre in Italien gewesen. „Als ich zurückkam, wollte ich Bollywood Filme machen. Es ist wichtig, dass ich Filme in Indien mache, da ich genug in Italien gearbeitet habe. Die Menschen wissen, dass ich ein Comeback gemacht habe, und ein gutes. Mein Herz war immer in Indien. Die langen Zeiträume im Ausland und das ständige Reisen, brachten mir viel", behauptet Kabir.

In Kites spielt er einen Casinobesitzer in Las Vegas. „Er ist eine starke und prächtige Persönlichkeit und sehr ausdruckstark in seiner Wahl seiner Kleidung. Meine Rolle wurde ausschließlich in Las Vegas gedreht. Kangna ist im Film meine Tocher, in die sich Hrithik verliebt. Ich bin ein sehr uncooler Papa und stehe dem Liebhaber meiner Tochter feindlich gegenüber", sagt Kabir.

Aber heißt es nicht, dass Hrithik im Film in Barbara Mori verliebt ist? „Es gibt viele Schattierungen in der Geschichte. Er verliebt sich in die eine und behauptet, sich in die andere zu verlieben", erklärt er. Was die (angebliche) Romanze des Paares hinter der Kamera angeht, die derzeit die Medien (in Indien) beschäftigt, sagt Kabir: „Fragen Sie mich nicht, ich kenne die Wahrheit nicht. Als Kollegen schienen gut miteinander ausgekommen zu sein, und so sollte es ja auch sein... "

Kabir ist zuversichtlich, dass Kites für Aufsehen sorgen wird. „Kites ist eine aussagekräftige Story, ganz anders als ganz normales Bollywood", sagt er und fügt hinzu, dass „Anurag ein außergewöhnlicher Regisseur ist. „Und es ist immer eine besondere Freude, mit Hrithik zu arbeiten, weil ich ihn kenne, seit er ein kleiner Junge ist. Ich habe ihn bei den Dreharbeiten zu 'Khoon Bhari Maang' gesehen. Ich bin sogar mit Barbara auf der Leinwand, aber es ist keine verbale Interaktion."

Er wird auch in einer kleinen Schlüsselrolle in 'Blue' und als Teil einer Gaunerbande, die habgierige Menschen hereinlegen, in 'Showman' zu sehen sein. „Wir haben jetzt erstaunliche, junge Regisseure wie Anurag in Indien, die mit der Zeit einige gute internationale Projekte machen werden. Was hier allerdings fehlt, ist die Fähigkeit gute, starke Geschichten zu platzieren. Ein wirklich tiefer Gedanke sollte die Geschichte durchziehen", behauptet Bedi.

Bedi selbst fühlt sich sehr verbunden mit Burma, einem Land in dem er einen Teil seiner Kindheit verbrachte. Er ist der offizielle Botschafter der Burma Kampagne Großbritannien. "“ch war vor der Machtübernahme durch die Diktatur dort. Die Burmesen sind friedliebend und nicht besonders rebellisch. Die Demokratie sollte nach Burma zurückkehren. Sie haben meine volle Unterstützung", teilt Kabir mit.

Quelle: Times of India